Kinderschutzsiegel

Unsere Kultur des Hinsehens

 

Wir schauen hin!

Wir nehmen wahr, wenn sich jemand unwohl fühlt!

Wir sprechen an!

Wir unterstützen uns gegenseitig!

Wir übernehmen Verantwortung für uns!

 

Dieser Interventionsleitfaden enthält die Maßnahmen, die bei uns im Verein bei Verdacht und bei Vorfällen von sexualisierter, körperlicher und psychischer Gewalt getroffen werden, um diese zu beenden und die Betroffenen zu schützen. Dazu gehört das Hinsehen, Wahrnehmen und Einschätzen von Verdachtsfällen und Verdachtsäußerungen. Der Verein bezieht hierfür professionelle Institutionen und Fachberatungsstellen ein.

 

 

 

Wie geht es weiter?

10 Schritte zum Erlangen des Kinderschutzsiegels der Bremer Sportjugend

1. Risikoanalyse durchgeführt Der Verein hat eine strukturelle Risikoanalyse vorgenommen, um sportart- und organisationsspezifische Bedingungen zu identifizieren, die Gewalt begünstigen könnten
2. Kinderschutz in der Satz etabliert Die Verankerung der Prävention von (sexualisierter) Gewalt ist als fester und rechtlich bindender Bestandteil in der Vereinssatzung verankert
3. Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (Neueinstellungen ÜL) Bewusste Auswahl aller neuen Kräfte mit Kinderkontakt; die Einsichtnahme in das erweiterte Führungszeugnis erfolgt zwingend vor Aufnahme der Tätigkeit
4. Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (Bestandskräfte) Lückenlose und regelmäßige Prüfung des erweiterten Führungszeugnisses für alle aktiven Trainer:innen und Betreuer:innen im Turnus von spätestens alle 4 Jahre
5. Unterzeichneter Ehrenkodex Sämtliche im Kinder- und Jugendbereich tätigen Personen (haupt- und ehrenamtlich) müssen den offiziellen Ehrenkodex der Sportjugend unterschreiben
6. Geschulte Ansprech-/Vertrauenspersonen Benennung und Qualifizierung mindestens einer internen Vertrauensperson für Kinder und Jugendliche
7. Etabliertes Beschwerdeverfahren Einrichtung eines transparenten und niedrigschwelligen Beschwerdeweges für Kinder, Jugendliche und Eltern bei Konflikten oder Problemen
8. Handlungsleitfaden für den Krisenfall Ein verbindlicher Interventionsplan bzw. Fahrplan regelt exakt, wie bei konkreten Verdachtsmomenten intern und extern umgegangen wird
9. Regelmäßige Fortbildung der Trainer:innen Verpflichtende und wiederkehrende Teilnahme aller Trainer:innen an Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen zum Thema Kinderschutz  
10. Vernetzung mit externen Fachberatungsstellen Kooperation und Kontaktpflege mit professionellen, externen Beratungsstellen, um im Ernstfall unmittelbar fachliche Hilfe hinzuziehen zu können.  

Kontakt:

Gewaltschutzbeauftragte und Adressen

Andreas Bermeitinger

E-Mail: gewaltschutz.andreas(at)tv1875.de

Bex Bermeitinger

E-Mail: gewaltschutz.bex(at)tv1875.de

Ann-Katharina Sponbiel

E-Mail: gewaltschutz.katharina(at)tv1875.de

Leitbild des TV Bremen-Walle 1875 e.V.

  1. Der TV Bremen-Walle 1875 e.V. gestaltet ein vielfältiges Sportangebot und reagiert auf die Bedürfnisse seiner Mitglieder.
  2. Die Förderung des Sports, aller Mitglieder, der Gesundheit und des ehrenamtlichen Engagements ist das Ziel des Vereins.
  3. Ganz nach dem Leitspruch „Einer für alle, alle für Walle“, ist der Verein ein Ort Aller. Die Prinzipien der Fairness, Vielfalt und Freiwilligkeit sowie eine „Kultur der Achtsamkeit“ werden gelebt.
  4. Wir schauen hin! Wir nehmen wahr, wenn sich jemand unwohl fühlt! Wir sprechen an! Wir unterstützen uns gegenseitig! Wir übernehmen Verantwortung für uns!
  5. Jede*r gibt ihr*sein Bestes für den Verein, egal ob als Sportler*in, Übungsleitung, Vorstandsmitglied, mitarbeitende Person oder Zuschauer*in.
  6. Der Verein hält die Kinderrechte ein und fördert eine partizipative Teilnahme aller Vereinsmitglieder, insbesondere der Kinder und Jugendlichen.
  7. Der TV Bremen-Walle 1875 e.V. schafft Rahmenbedingungen für einen Sportbetrieb, der sich auf Augenhöhe begegnet.
Interesse geweckt?

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